Donnerstag, 14. April 2016

Designnähen des Braided Top von Sewera

Hallo ihr Lieben!

In den letzten zwei Wochen durfte ich an einem Designnähen teilnehmen. Dabei hat Carina, die ihre Schnitte unter dem Label Sewera verkauft, nach ein paar Näherinnen gesucht, die einen schon etwas älteren Schnitt nochmal wieder neu beleben. Anders als bei einem klassischen Probenähen war der Schnitt also schon auf Herz und Nieren getestet und wir durften einfach ein bisschen kreativ sein.




Ich habe drei Tops mit dem Schnitt genäht und fand dabei vor allem die simpel übekreuzten Träger schön. In dem Schnitt sind je zwei Varianten für Vorder- und Rückteil vorhanden mit dem Titel "kleiner und großer Ausschnitt". Dahinter verbirgt sich bei dem Vorderteil mit dem kleinen Ausschnitt eine Variante, die von vorne aussieht wie ein Tanktop und beim großen Ausschnitt wie ein Spaghettiträgertop.


In meinen beiden ersten Tops habe ich den großen Ausschnitt genäht. Während ich das erste Top genäht habe, hat meine Freundin übrigens vier Pullover genäht - irgendwie nähe ich ganz schön langsam...


Beim Rückteil gibt es ebenfalls diese beiden Varianten, wobei ich bei allen drei Tops den großen Ausschnitt gewählt habe, der gefällt mir einfach besser.


Im e-Book steht "die beiden Ausschnittvarianten können natürlich kombiniert werden" oder so ähnlich. Carina meint damit, dass man für vorne den großen Ausschnitt und für hinten den kleinen wählen kann oder umgekehrt. Ich habe es beim ersten Lesen aber so verstanden, dass man allein beim Vorderteil beide Varianten kombiniert und so entstand meine Idee für das dritte Top, das so schön asymmetrisch ist.


Bei dem dritten Top habe ich mich hinten mal an einem Flechtwerk versucht. Es sieht auf dem Foto ein bisschen schiefer aus als es tatsächlich ist, aber Tatsache ist, dass es um Längen schwieriger ist, das symmetrisch hinzubekommen als wenn man einfach nur Träger überkreuzt - zumal ich ja auch noch unterschiedliche Ansätze am Vorderteil hatte und somit nicht einfach die gleiche Länge flechten konnte um auf der Rückseite in der Mitte anzukommen. Dafür bin ich aber mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Im e-Book sind noch viele weitere Varianten erklärt, was man auf der Rückseite Schönes mit den Trägern machen kann.


Nun wollte ich euch ja noch was dazu erzählen, warum ich mir einen Poncho genäht habe und gleichzeitig kann ich auch mal darauf eingehen, warum ich so lange nichts geschrieben habe... Wie man auf den letzten beiden Fotos erahnen kann (na ja inzwischen wohl deutlich mehr als erahnen...), bin ich schwanger. Ursprünglich hatte ich die Idee, dass das keiner von mir über Facebook erfahren soll, weil es ja viel schöner ist, sowas live zu erzählen. Und deswegen habe ich keine Fotos mehr von mir gepostet. Aber meine ganzen neuen Nähwerke wollte ich nun doch endlich mal zeigen und außerdem wissen es inzwischen wohl auch eh alle, denen ich es sonst live erzählen würde (und nun ja auch live erzählt habe.



Und warum nun der Poncho? Die Jacken passen langsam nicht mehr und ich habe keine Lust, mir extra Umstandsjacken zu kaufen, also gibt es halt Ponchos. Ich habe auch noch Material für einen zweiten Poncho hier liegen und einen habe ich vor Jahren schon von meinem Papa geschenkt bekommen. Also habe ich da auch ein bisschen Auswahl.

Und nun ab zu RUMS mit dem Beitrag - auch wenn es mir ein Rätsel ist, wie man da auf die vorderen Plätze kommt - nachts schlafe ich normalerweise.

Bis zum nächsten Mal,
eure Katharina

PS: Den Schnitt von Sewera gibt es zum Beispiel hier bei Makerist oder hier bei Dawanda.

PPS: Demnächst werde ich auch meine älteren Sachen hier auf dem Blog zeigen, aber wenn ihr jetzt schonmal gucken wollt, könnt ihr auch auf meiner Facebook-Seite vorbeischauen.

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